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29. Januar 2010

Letztes Wochenende war ich in Rom zum Abschlusstreffen “Possible Europe”.  Sieben Gruppen waren gekommen. Aus Slowenien, Italien, Spanien, Portugal England gab es je eine Abordnung, aus Deutschland zwei: Berlin und Ulm. Die ofiziellen Begegnungen wurden durch inofizielle beim Essen vertieft.  Von der Ulmer Gruppe haben die meisten noch zwei Tage angehängt. Ich war mit Barbara, Hilde, Roli und Hanns mit Renata aus Rom bei Sonnenschein im Forum Romanum, später im Colosseum ohne Hanns.  Am nächsten Tag hat es leicht geregnet. Es war leicht in den Petersdom zu kommen und auch in die Sixtinische Kapelle. Dienstag hat es kräftig geregnet und die Schlange vor Leonardo (daVinci) war zulang.  Gustav Roli und ich sind in die sehr interessante Ausstellung “Emigrazione Italiana”  gegangen. Leider hatten wir nicht genug Zeit. Am Nachmittag ging der Flieger wieder zurück nach München.

12. Januar 2010

Heute will ich mich wieder einmal melden. Ich habe in den Weihnachtsferien das Fröbelmuseum in Bad Blankenburg besucht und darüber geschrieben. Eigentlich hätte ich schon etwas wissen müssen über diesen Pädagogen des 19. Jh. Immerhin habe ich ein Pädagogikstudium mit dem Diplom abgeschlossen. Als Ergänzung zu den Informationen aus dem Museum, habe  ich auch im Internet und in der Literatur recherchiert.

Ein Besuch im Fröbelmuseum in Bad Blankenburg Thüringen

Stimmt es, dass das Wort „Kindergarten“ als Erfindung des 19. Jahrhunderts in zwanzig Sprachen der Welt unübersetzt übernommen wurde? Wer hat dieses Wort erfunden?

Diese Fragen beantwortet ein kleines, feines Museum  in Bad Blankenburg im Thüringer Wald.

Das <Haus über dem Keller> und seine Geschichte

1839 wurde <das Haus über dem Keller> Friedrich Fröbel, dem Ehrenbürger der Stadt Blankenburg, als Spiel und Beschäftigungsanstalt zur Verfügung gestellt. Das Haus ist an den Berg gebaut und verbindet die Esplanade mit der darunter liegenden  Johannisgasse über eine Treppe. Die Kellergewölbe mit einem Karzer lassen vermuten, dass es aus dem 14. Jahrhundert stammt und dass es sich um das ursprüngliche Rathaus der Stadt handelt. Es steht unter Denkmalschutz. Anlässlich des 200. Geburtstags Friedrich Fröbels 1982 wurde es von der Stadt Blankenburg, seit 1911 Stadt Bad Blankenburg, umfassend restauriert und beherbergt seit dem das Fröbel-Museum. Außer den Informationen zu Fröbel, gibt es ein Arvhiv und eine Bibliothek. Wie ich erfahre, kommen jedes Jahr viele Besucher aus dem In- und Ausland. Ich betrete das Haus von oben und stoße auf die Büste Fröbels mit dem markanten Kopf und den schulterlangen Haaren. An der Wand hängt eine Tafel mit den Lebensdaten.

Friedrich Fröbel -  Kindheit und Jugend

Friedrich Wilhelm August Fröbel wird am 21. April 1782 in Oberweißbach Thüringen unweit Rudolstadt  als sechstes Kind der Familie Johann Jakob und Jakobine Eleonore Friederike Fröbel geboren. Der Vater ist Pfarrer und Schulaufseher. Die Mutter stirbt noch bevor der kleine Friedrich ein Jahr alt ist. Seine ersten Kindjahre sind geprägt von wenig Wärme und großer Einsamkeit. Das ändert sich, als er mit zehn Jahren in die Familie seines Onkels kommt,  dem Bruder seiner Mutter. Der ist Superintendent in Stadtilm. Hier blüht der junge Friedrich auf. In der Schule interessiert ihn aber außer Mathematik nur die Botanik. Deshalb sammelt er wie früher Pflanzen und Steine, was nicht zu einem guten schulischen  Abschluss führt. Deshalb beginnt er nach der Schule eine Lehre als Feldmesser, die er jedoch mit einem „ungenügenden“ Zeugnis beendet.

Universität und Broterwerb

Im Winter 1799/1800 beginnt Fröbel das Studium der Naturwissenschaften an der Universität Jena. Nach vier Semesterm landet er wegen Verschuldung im Karzer. Der Vater löst ihn aus, aber Friedrich muss zurück ins Elternhaus. Im Februar 1802 stirbt sein Vater. Die Tafel an an der Wand informiert mich über seinen weiteren Lebenslauf. Im Frühjahr findet Friedrich in Baunach eine Anstellung als Feldmesser. Fröbel möchte mehr praktisch tätig sein und wechselt deshalb ein Jahr später nach Bamberg. Hier soll ein Landgut vermessen werden. Auf dem Gut Groß-Miltzow bei Neubrandenburg lebt er als Privatsekretär.  Im Juni 1805 befindet sich Fröbel in Frankfurt in einer Musterschule, die im Sinne Pestalozzis arbeitet. Für zwei Wochen  wandert er zu Pestalozzi in die Schweiz, um diesen kennen zu lernen. Zurück in Frankfurt wird er ab 1806 Hauslehrer bei Familie von Holzhausen angestellt.  Zwei Jahre unterrichtet er seine Zöglinge in einem Gartenhaus der Famile,   zwei weitere verbringt er mit ihnen  in Pestalozzis Schule in Iferten .  

Studium, Krieg, schließlich Kindergarten

Im Juni 1811 immatrikuliert sich Fröbel an der Universität  Göttingen für das Studium alter Sprachen und naturwissenschaftlicher Fächer. Im November 1812 belegt er in Berlin das Fach Kristallographie, Darüber hinaus  hört erVorlesungen bei Johann Gottlieb Fichte. Als die Freiheitskriege im März 1813 beginnen, meldet sich Fröbel in das Lützow’sche Jägerkorps. Anfang August 1814 wird er Assistent am Mineralogischen Institut der Universität Berlin angestellt. Die Professur, die ihm angeboten wird, lehnt er ab. Sein Bruder war gestorben und hatte drei Söhne hinterlassen. In Griesheim/Thüringen, später Keilhau gründet Friedrich Fröbel 1816 die “Allgemeine deutsche Erziehungsanstalt”.  Hier entwickelt er die Pädagogik, die ihn in der Welt bekannt machte: Die Gründung des “Allgemeinen Deutschen Kindergartens”, eine Einrichtung, die allen Kindern im Vorschullter eine “ihrem ganzen Wesen entsprechende Betätigung” geben sollte.

Fröbels Pädagogik

In der Keilhauer Zeit verfasst Fröbel neben kleineren Schriften sein Hauptwerk: Die Menschenerziehung.  Entwicklung, Erziehung und Ausbildung des Menschen sollen in der dreifachen Richtung seines Wesens, seiner Tatkraft, seines Empfindens und Denkens gefördert werden. Fröbel will, dass Unterricht anschaulich ist. Im Spiel sind die Kinder denkend tätig. Dazu entwickelt er die Spielmaterialien, die er „Gaben“ nennt,  die Kugel, den Zylinder, den mehrfach zu teilenden Würfel.  In einem Schaukasten sind die„Gaben“  im Original   zu sehen. Sie sind in Formen des täglichen Lebens oder der Natur: Blume, Haus, ausgestellt. Fröbel will die Bedeutung der frühen Bildung bekannt machen. Das ist auch das Thema in der aktuellen pädagogischen Diskussion.  In allen Gemeinden sollen Vorschulklassen eingerichtet werden. Wie solche Einrichtungen aussehen könnten, ist im Museum zu sehen. Junge Besucher finden ein Spielzimmer, in dem sie sich mit Fröbels “Gaben” beschäftigen dürfen.

Fröbels Wohnräume

Fröbels erste Ehefrau, Henriette Wilhelmine geb Hoffmeister, hat eine genaue Beschreibung ihrer Wohnung in Bad Blankenburg hinterlassen. Nach diesen Aufzeichnungen sind ein Wohnzimmer und ein Arbeitszimmer  im Museum ausgestellt. Vor dem original erhaltenen Schreibsekretär steht neben dem Biedermeier Stuhl auch ein  Ohrensessel. Fröbel hat auf die Bedeutung der Erziehung in der Familie hingewiesen. Im Wohnzimmer steht außer dem Sofa ein Familientisch.  Er muss ein verständnisvoller Erzieher gewesen sein, ein Mensch mit Ausstrahlung. So jedenfalls wirkt sein Bild auf  mich.

Wirkungsgeschichte

Friedrich Fröbels Kleinkindpädagogik und die Einrichtung seiner Kindergärten in Deutschland und in der Schweiz setzte neue Maßstäbe. Hier und dort wurden Kurse für Lehrer angeboten. In Preußen aber wurden 1851 die Fröbelschen Kindergärten verboten. Erst 1860 waren sie wieder erlaubt.  Heute kann die Gründung des Kindergartens als eine pädagogische Revolution bezeichnet werden nicht zuletzt, weil Frauen berufstätig werden konnten.  Nach Fröbels Tod 1852 sorgte seine zweite Ehefrau Luise geb. Levin  für die Verbreitung seiner Pädagogik bis nach St. Petersburg. Bereits um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war seine Kleinkind-Pädagogik weltweit bekannt. Ich erfahre von der Museumsleiterin, dass kürzlich wieder ein japanischer Erzieher im Museum war. Ich steige noch einmal die treppe hinaus und betrachte Fröbels Grabmal und lese  sein Motto:                                                        

 „Kommt, lasst uns unsern Kindern leben!“

  


28. November 2009

Sie gestern Abend bin wieder in Gießen. Im Zug von Ulm bis Frankfurt hatte ich eine nette Gesprächspartnerin. Sie las in einem dicken Wälzer, ca 1000 Seiten. Wir sprachen über den Text, von Uwe Tellkamp “Der Turm”. Es sei nicht einfach zu lesen. Der Schauplatz wechsele häufig, auch die Zeit  und die Personen. Man müsse sich einlesen, meinte sie. Es geht um die Zeit, als die Mauer  fiel, 1989. Ich hatte schon von dem Buch gehört, als ich bei einem Seminar war zum Thema “20 Jahre geeintes Deutschland”.  Nach Stuttgart blieb ich allein.

Vor Darmstadt war ich mit meiner Lektüre fertig und schläfrig. Als wir in den Hauptbahnhof einfuhren, war ich eingenickt. Eine Frau stupste mich an und sagte: “Aussteigen, wir sind in Frankfurt.”  Wir kamen im Hinausgehen ins Gespräch, und ich erfuhr, dass sie sie seit fünf Uhr unterwegs sei (es war 14.30 h) und nichts ausgerichtet habe. Das Konsulat in Stuttgar war geschlossen und sie hatte ihre Aufenthaltsgenehmigung nicht für weitere fünf Jahre verlängern. Auch Telephon habe sich niemand gemeldet, die ganze Fahrt war also umsonst gewesen.  Mir gefiel, wie die Frau in zwei Minuten von ihrem Erlebnis berichtete. Auf dem Bahnsteig verabschiedeten wir uns.

Tagebuch 26. November 2009

Heute Abend haben wir in unserem “Literarischen Salon Hofmännle” über Grazia Deleddas “Canne al vento” (Schilf im Wind) gesprochen. Das Buch ist 1913 erschienen. Die Autorin erhielt dafür 1926 den Nobelpreis für Literatur. Damit ist sie die zweite Frau, die für ihre Literatur ausgezeichnet wurde, nach Selma Lagerlöf.

Sie beschreibt ihre sardische Heimat, die Menschen, die Landschaft, die Flora, die Farben den Duft, die Geräusche. Farbig ist der Himmel, die Berge, die Gütchen, die Mieder  und Röcke der Frauen. Auf nationaler Ebene gilt Grazia Deledda als “Expertin für das archaische Sardinien”.

Bei der Lektüre  ihrer Bücher hatte ich  wieder das Bergland in der Mitte Sardiniens vor Augen.

Dennoch ist mir der Stil zu schwülstisch. Es ist die Sprache einer anderen Zeit. Es waren weniger Leute gekommen. Wir hatten aber einen guten Austausch.

Tagebuch 21. November 2009

Im Haus der Begegnung gab es gestern Abend einen Vortrag  “100 Jahre Tel Aviv” . Der Redner war Igal Avidan, Journalist und Buchautor. Ich habe selten einen so lebendigen und interessanten Bericht über die Gründung derStadt Tel Aviv gehört. Mit Stadtplänen und alten Photographien ließ der Redner Entstehung  und Ausbau der neuen Stadt neben der Hafenstadt Jaffa vor meinem inneren Auge erscheinen. Es gab keine Beschönigungen, aber auch keine Verurteilungen.  So kann ich verstehen, dass in dieser Stadt Juden und Araber zusammen leben, nicht immer konfliktfrei.

Nach dem Vortrag habe ich sein Buch “Israel Ein Staat sucht sich selbst” mit seinem Autgramm gekauft.

Tagebuch 19. November 2009

Im Podium habe ich das Stück Intensivstation gesehen. Zwei Frauen beklagen einUnfallopfer. Schließlich erkennen sie, dass sie um denselben Mann bangen. Eine ist die Ehefrau, die andere die Geliebte. Nach einem Judointermezzo erscheinen sie wieder als ein weiblicher und ein männlicher Clown auf derBühne und reflektieren über Leben und Tod.

“Man muss darüber nachdenken”, sagte die Besucherin, die neben mir saß, am Ende und erhob sich von ihrem Platz.

Ludmilla Zimmermann, habe ich im Frauenkreis der evangelischen Kirche kennengelernt. Sie ist vor etwa fünf Jahren mit ihrem deutsch stämmigen Ehemann aus Irkutsk in Ostsibirien nach Deutschland gekommen. Im letzten Sommer hat sie zum ersten Mal wieder ihre alte Heimat besucht. Die Stadt ist viel schöner geworden. irkutsk_q_irkutsk

Heute habe ich sie besucht, und sie hat mir erzählt, wie sie in der Kleinstadt Gießen eine neue Heimat gefunden hat.

Frau Zimmermann war ohne große Erwartungen ausgewandert, und es ist ihr nicht leicht gefallen. Sie musste ihre Heimat Irkutsk, wo sie seit ihrer Geburt gelebt hatte, ihre Familie und ihre Arbeit verlassen. Sie ging mit ihrem Ehemann, der mit seiner Familie in Deutschland wieder zusammen sein wollte. Ihre Tochter aus der ersten Ehe war schon früher nach Israel ausgewandert. Der verstorbene Vater war Jude gewesen.

In Deutschland mussten die Zimmermanns zuerst im Kellerzimmer eines Einwanderungsheims in der Nähe Gießens leben. Sie bewarben sich bei verschiedenen Wohnungsbaugesellschaften und fanden nach einem Jahr eine Wohnung in der Stadt.

In der Großstadt Irkutsk hatte Frau Zimmermann als Biologin eine Dozentenstelle an der Fachschule. In Deutschland musste sie in verschiedenen Sprachkursen erst die Grundkenntnisse der deutschen Sprache erlernen. Sie erzählt, dass sie in der ersten Zeit große Angst hatte, deutsche Menschen anzusprechen. Dennoch suchte sie auf vielfache Weise Kontakt zu deutschen Mitmenschen. So ist sie zum Pfarrer der evangelischen Kirche gegangen und hat erfahren, dass es einen Frauenkreis gibt, dem sie sich anschließen könne. Außerdem hat sie im Frauenkulturzentrum einen Gesprächskreis gefunden, in dem sich Migrantinnen aus ganz verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Themen austauschen. Die Leiterin hilft weiter, wenn die notwendigen Wörter fehlen.

Ich habe Frau Zimmermann gefragt, ob sie mit ihrem Diplom keine Arbeit finden konnte.

Das ist nicht möglich. Ihre Ausbildung als Biologin wird hier nicht anerkannt. Als Lehrerin dürfte sie arbeiten, aber dazu fehlen ihr die notwendigen Sprachkenntnisse.

Durch Vermittlung des Arbeitsamtes hat sie sechs Monate lang an einer Trainingsmaßnahme teilgenommen. Danach absolvierte sie bei der Caritas ein Praktikum. Es folgten fünf Monate Hilfsarbeiten bei Schlecker. Diese Arbeit war sehr schwer, außerdem mußten ständig Überstunden gemacht werden.

Heute hat sie einen Minijob bei einer Ärztin. Für fünf Stunden in der Woche geht sie zum Putzen in die Praxis. Sie geht mit Freude dahin, sie empfindet sich dort aufgehoben.

In Gießen fühlt sich Frau Zimmermann wohl. Zusammen mit ihrem Mann macht sie Fahrradtouren in die Umgebung. Aber sie hat auch viele nette Leute kennengelernt. Und bei den Behörden und in den Ämtern ist sie nur freundlichen Menschen begegnet.

Sie hat Ihre Tochter in Israel besucht, und die Tochter ist nach Deutschland gekommen. Über Skype können sie öfter kommunizieren. Wie mir Frau Zimmermann erzählt, wollte die Tochter lange nichts mit den Deutschen und Deutschland zu tun haben. Aber nachdem sie in zwischen das Land etwas kennengelernt hat, denkt sie heute positiver über die neue Heimat ihrer Mutter.kirchenplatz-giessen

 5. November 2009

29. Oktober 2009

Am MittwochAbend war ich im Münster zu Ulm. Es war der Abschlussgottesdienst der Synode der EKG , bei der Margot Käßmann, die neue Ratvorsitzende, eingeführt wurde. Der Windsbacher Knabenchor sang Werke von Mendelssohn-Bartholdy und Max Reger. Das Münster war bis auf den letzten Platz gefüllt. Bischof Wolfgang  Huber hielt die Predigt über die Liebe, die nimmer aufhört. “Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung,  Liebe; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.”kaessmann-09-02

Tagebuch 23. Oktober 2009

Von Freitag bis Sonntag war ich in Bad Urach im Haus auf der Alb bei einem Seminar “Fackelträger Europas”.uf dem Programm standen nur Männer, von Christoph Columbus bis Winston Churchill. Eine der Teilnehmerinnen setzte dagegen eine Reihe von Frauen, die auch in diesen Kontext gehören, zum Beispiel Olympe de Gouges aus der Französischen Revolution und die Beginen des Mittelalters, die sich um Kranke kümmerten, aber auch ihr Vermögen für Sakralbauten stifteten. In Ulm nannten sie sich Sammlungsfrauen, sie leisteten einen Beitrag zu dem Münsterbau. Zu den Ulmer Frauen gehört auch eine Musikerin, Barbara Kluntz. Barbara-Kluntz_180_jpg_32188

Tagebuch 19. Oktober 2009

Heute war Sofi zu Frühstück bei mir. Sie hat Rosen mitgebracht.IMG_0126in Gießen April 09

 

15. November 2009 Heute habe ich auf Internet-Seiten über die neue Diskussion in Frankreich gelesen. Die Franzosen sollen sagen, was es ausmacht Franzose zu sein. Ich finde das absurd.Wir wollen doch ein geeintets Europa. Der Nationalstaat und das Nationaldenken haben in Europa zu schrecklichen Kriegen geführt. Haben wir nicht das blutige Zwanzigste Jahrhundert hinter uns? Ich bin froh, dass wir jetzt ein buntes friedliches Nebeneinander von Menschen aus der ganzen Welt erleben und wisen, dass Abgrenzung keinen Frieden schafft.

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