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EWA – das Frauen Projekt

EWA heißt: European Women in Older Age, ältere europäische Frauen.

Es ist ein europäisches Projekt, das von der EU mit dem Grundtvig Programm für zwei Jahre gefördert wird. Neben dem Arbeitskreis Frauengeschichte des Zawiw aus Ulm nehmen Frauengruppen aus Litauen, Tschechien, Bulgarien, Österreich, Italien mit Ferrara und Makomer, Sardinien teil.

Die Aufgabenstellung
Jede Frauengruppe wählt eine Anzahl Frauen ab 70 Jahre und befragt sie in einem Interview, womit sie sich nach Familie und Beruf beschäftigen. Die Befragung wird dokumentiert mit einer Niederschrift oder einer Audio-Datei. Die Befragung erfolgt in der jeweiligen Landessprache und wird anschließend von den Frauen der Gruppe ins Englische übersetzt.

Wieviel Frauen sollen befragt werden?

Die Anzahl schwankt je nach Größe der jeweiligen Gruppe zwischen zehn und zwanzig Frauen. In der Ulmer Gruppe beteiligen sich zehn Frauen, von denen jede ungefähr drei Frauen befragt. Die Ergebnisse werden in der eigenen Gruppe diskutiert und für den Vergleich mit den übrigen Teilnehmerinnen ausgewählt. Neben den Interviews können auch Zusammenfassungen der Gespräche erstellt werden.

Was soll mit den Interviews erreicht werden?
Die Befragung wird ein nicht repräsentatives Länderprofil ermöglichen, das mit den Ergebnissen der anderen Teilnehmerinnen verglichen werden kann. Das geschieht sowohl im virtuellen Austausch als auch in der realen Begegnung. Das erste Treffen fand im Oktober 2010 in Sofia statt. Dort haben sich die Frauengruppen gegenseitig vorgestellt und sie haben sich über den weiteren Verlauf des Projekts abgestimmt. Das nächste reale Treffen wird in Budweis Tschechien im April 2011 sein. Hier können die Interviews gegenseitig vorgestellt und ausgewählt werden.

Wann sind die anderen Treffen geplant und wie sollen die Ergebnisse dokumentiert werden?
Im Herbst 2011 soll das dritte reale Treffen in Ferrara stattfinden. Bis dahin könnten die meistern Interviews abgeschlossen sein und es könnten bereits erste Vergleiche erstellt werden. Das Abschlusstreffen ist für das Frühjahr 2012 in Ulm

geplant. Wie die Ergebnisse der einzelnen Länder dokumentiert werden sollen, ist noch nicht entschieden. Es wäre möglich, einen Kalender zu erstellen mit ausgewählten Profilen oder die Ergebnisse könnten in einem Buch festgehalten werden. Die laufenden Arbeitsschritte werden auf der bereits bestehenden Homepage des Projekts

Fazit
Wie wir bisher feststellen konnten, sind alle Teilnehmerinnen eifrig bemüht, zu einem guten Ergebnis zu kommen und sie freuen sich, dass sie mit diesem Projekt mehr von einander erfahren und damit an einem geeinten Europa mitbauen können.

Frauengruppe Ulm, 19. März 2011

 

Zlatka aus Slowenienmit Simon vom ZAWiWFest der 70erUni UlmFolkloreDas Leitungsteam li. JorgeLitauen und BulgarienVor dem Kreuzgang 

 Palermo 2. – 11. April 2011

Present continuous

Eine Überschrift, die, wie die Veranstalter sagen, darauf hinweist, dass die Gegenwart in der Vergangenheit begonnen hat. Gegenwärtige Geschehnisse können von der Vergangenheit verstehbar werden. Von der Gegenwart her können möglicherweise auch für die Zukunft Voraussagen gemacht werden.

Mit diesen Überlegungen schien auch mir der grammatikalische Begriff passend zu sein.

Tagungsort und Unterkunft waren ein ehemaliges Karmeliter Kloster im Zentrum Palermos, umgeben von einem permanenten Marktgeschehen. Der Kreuzgang in der Mitte des convento umschließt den Innenhof und lässt einen Blick auf die bunte Kuppel der Kirche frei. Hier konnte bei strahlendem Wetter fast das ganze Programm unter freiem Himmel durchgeführt werden.

Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema stellten sich die Teilnehmer, 42 Männer und Frauen, Alte und Junge aus ungefähr fünfzehn Nationen gegenseitig vor.

Die Stadtführung am Nachmittag mit Besuch des Grabs Friedrich II führte auch zu den habsburgischen , griechischen, maurischen und römischen Spuren. Die Führung hatte Jean-Paul, ein sehr kenntnisreicher Sizilianer, übernommen.

Bei der interkulturellen Abendveranstaltung am Dienstag unter dem Motto: „Die 70er Jahre“ zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was sie an für ihr Land typischen Speisen und Kostümen mitgebracht hatten. Dazu waren Männer und Frauen aus anderen Seminaren in Paleremo eingeladen. Die Tische bogen sich und was übrig blieb, gab es am nächsten Morgen zum Frühstück.

In Gruppen von fünf bis sechs Personen, zunächst getrennt nach Lebensalter danach altersgemischt, wurden Texte erstellt, die sich auf die Zeit vor und während des Zweiten Weltkriegs bezogen, beziehungsweise auf die Nachkriegszeit oder die nahe Vergangenheit. Die autobiographischen Texte erstellten wir in gemischten Kleingruppen, wo diese gegenseitig vorgelesen und kommentiert wurden.

Die Busfahrt, The Cultural Visit out of Palermo, wieder unter Leitung von Jean Paul, führte unter anderem in die Provinz Trapani zum Tempel von Segesta und nach Gibellina, der im Erbeben 1968 zerstörten und wieder modern aufgebauten Stadt. Danach zu dem mit Beton bedeckten Ruinenfeld ll Cretto di Burri.

In den folgenden Tagen wurde an den persönlichen Texten und einem Poster für die Ausstellung am Samstag gearbeitet. Jede Gruppe sollte ein Plakat erstellen, das die Vision eines Europa mit offenen Grenzen ohne Vorurteile und Vorbehalte mit der Perspektive für eine europäische Identität zum Inhalt hatte.

Für die Ausstellung waren Schnüre zwischen den Pfeilern gespannt worden. Jede Gruppe befestigte daran die Texte und Gegenstände, z. B. die mitgebrachten Tücher oder Fähnchen oder die in Portugal bei Festen benutzten Pfeifen. Die ganz unterschiedlich gestalteten Plakate wurden gesondert aufgehängt.

Um Menschen aus Palermo für die Ausstellung am Samstagabend zu interessieren, wurden Papierhüte mit den jeweiligen Landesfarben gebastelt. Die Flyer informierten über Inhalt und Ort der Ausstellung. Am Nachmittag zog die Gruppe zum Foro Italico, einem Erholungsgebiet in der Nähe des Hafens.

Hier breiteten wir ein Plakat aus mit der Frage: Qual è Europa – che sogni? Damit wollten wir einladen, eigene Gedanken dazu aufzuschreiben und anzukleben.

Die Hüte und der flash mob aus den von den Jugendlichen dargestellten Buchstaben EUROPA erregten Aufmerksamkeit und gaben Anlass zu Fragen und Gesprächen der Besucher. Mit den Flyern luden wir zum Besuch der Ausstellung ein.

Mit den Dreieckshüten auf dem Kopf zogen wir durch die Stadt und über den Markt zurück in den Konvent. Im Innenhof war bereits der Tisch gedeckt mit Reis- und Hirsespeisen, Obst und Salat. Zu trinken gab es Wein und eine gewürzte Bowle. Und es kamen neben Repräsentanten der Stadt auch Besucher, die auf uns aufmerksam geworden waren. Die Texte, Plakate und die Tische mit den Informationen zu den beteiligten Gruppen wurden aufmerksam gelesen beziehungsweise angeschaut.

Mit Musik zur Harmonika wurde in Kreis getanzt oder in anderen Formationen. Später ertönte die Musik von der Konserve. Bis weit in die Nacht zog sich das Fest.

Für mich war dieser Workshop eine wunderbare Erfahrung von einer von Jung und Alt gemeinschaftlich gestalten Zusammenarbeit. Die Leitung hatten junge Leute

und es zeigte sich, dass es kein Problem war, vom festgelegten Wochenplan abzuweichen und neu zu konzipieren. Gelegentlich wurde auch improvisiert. Immer geschah es mit der notwendigen Aufmerksamkeit der Teilnehmenden.

Die Verpflegung fand im Konvent oder im gegenüber liegenden Bistro statt, mit drei Highlights in ausgesuchten Restaurants.

Das ZAWiW haben wir, Simon und ich, erfolgreich mit Informationsmaterial repräsentiert und erklärt.

Christine de Pizan

 Christine de Pizan, eine frühe Streiterin für die Rechte der Frauen in Europa

Im 15. Jahrhundert war es noch nicht selbstverständlich, dass sich eine Frau literarisch äußert und unter anderem ein Gedicht auf eine Zeitgenossin Die Jungfrau von Orléans veröffentlicht.

Eine europäische Frau
Christine wird 1365 in Venedig geboren. Ihr Vater, Tommaso di Benvenuto da Pizzano ist ein bekannter Astrologe. Er wird von König Karl V an den französischen Hof in Paris gerufen, wo er den König beraten soll. Seine Frau und die Tochter Christine werden ebenfalls in Ehren aufgenommen.

Töchterbildung im 15. Jahrhundert und ein achtsamer Vater
Es war selbstverständlich dass Töchter der höheren Gesellschaftsschichten in Reiten, Sticken, Nähen und Musik unterrichtet wurden. Jedoch war es nicht üblich, dass sie lesen und schreiben lernten. Das aber wünscht sich Christine und ihr Vater hindert sie nicht in ihrer intellektuellen Neugier. Seine Tochter darf die Literatur ihrer Zeit studieren. Der Königshof gibt sicher viele Anregungen und Christine nutzt sie dennoch hätte sie gern noch mehr aus den Wissenschaften erfahren, wie sie später erwähnt.

Heirat und Familie
Mit fünfzehn wird Christine de Pizan mit dem Notar und königlichen Sekretär Etienne du Castel verheiratet. Dem Paar werden eine Tochter und zwei Söhne geboren. Sie führen eine glückliche Ehe. Vielleicht hatte sie bei der Partnerwahl mitreden dürfen. Doch das Glück war nur von kurzer Dauer. Etienne, der Eheman, stirbt während einer Epedemie. Bereits vorher war der König gestorben und wenig später auch der Vater Tommaso. Diese Schicksalsschläge bringen Christine und ihre Kinder in eine schwierige wirtschaftliche Situation.

Selbständigkeit

 

Das literarische Werk
In den Jahren um 1400 entsteht die Gedichtsammlung Cent Ballades, Hundert Balladen. Sie experimentiert mit der Sprache, findet poetische Miniaturen und schreibt gegen die frauenfeindliche Literatur ihrer Zeit, vor allem gegen den Rosenroman, Teil 2, Roman de la Rose, von Jean de Meung (um 1275). Der hatte vor dem weiblichen Geschlecht gewarnt. Damit löst Christine eine Debatte unter den Intellektuellen aus. Um 1402 ist sie eine anerkannte Autorin. Für die bildliche Ausstattung ihrer Handschriften beschäftigt sie ganze Künstlerwerkstätten.
Ihr Hauptwerk Le Livre de la Cité des Dames ist die Utopie eines Frauenstaats. Die Allegorie der Vernunft steht für Frauen als vorbildliche Herrscherinnen, die fWissenschaften und Künste fördern. Die Allegorie der Rechtschaffenheit repräsentiert vorbildliche Frauen in Ehe, Familie Gesellschaft. Die Allegorie der Gerechtigkeit vollendet die Errichtung der Stadt der Frauen.

Résumée
Christine de Pizan hat lange vor der Französischen Revolution, wo Olympe de Gouges ihre Stimme für die Frauen und ihre die Rechte erhoben hat. Sie hat einen Gegenentwurf zu der Menschenrechtserklärung, die sich auf den Mann bezog, veröffentlicht. Aber es mussten noch einmal hundert Jahre vergehen, bis es in Deutschland Frauen erlaubt wurde zu wählen und noch einmal ungefähr fünfzig Jahre bis verheiratete Frauen einen Beruf ausüben durften. In Frankreich gilt das Frauenwahlrecht erst seit 1946. Hier wie in den meisten europäischen Ländern waren es die Frauen, die ihre Rechte einforderten.

Christine heiratet nicht wieder, wie es zu ihrer Zeit für Witwen üblich ist. Sie setzt sich an den Schreibtisch und kopiert fremde Werke. Damit kann sie sich und ihre Familie ernähren. Aber sehr bald schreibt sie selber. Sie verfasst Gedichte, in denen sie auch ihrer Traurigkeit über den Tod ihrer Mannes Ausdruck verleiht. Oder, wie bereits erwähnt, singt sie ein Lied auf Jeanne d’Arc, die Jungfrau von Orleans. Obwohl sie adlige Gönner findet, kommt sie immer wieder in wirtschaftliche Not und beschreibt sie. In einem Gedicht heißt es: „Streitfälle und Prozesse, das tägliche Brot der Witwen, setzten mir von allen Seiten zu.“

28. Oktober 2010

Vom 7. bis 10. Oktober war ich mit den Ulmere Frauen in Sofia. Es war die erste Begegnung mit den Frauengruppen aus Bulgarien, Österreich, Tschechien, Litauen Italien Ferrara, Italien Sardinien und Ulm. Wir haben ein neues Projekt, das wir im Austausch mit diesen Ländern bearbeiten wollen: EWA European Women in Older Age.

EWA – das Projekt Frauen

EWA heißt: European Women in Older Age, ältere europäische Frauen.

E ist ein europäisches Projekt, das von der EU mit dem Grundvig Programm für zwei Jahre gefördert wird. Neben dem AK Frauen aus Ulm nehmen Frauengruppen aus Litauen, Tschechien, Bulgarien, Österreich, Italien mit Ferrara und Makomer, Sardinien teil.
Die Aufgabenstellung
Jede Frauengruppe wählt eine Anzahl Frauen ab 70 Jahre und befragt sie in einem Interview, womit sie sich nach Familie und Beruf beschäftigen. Die Befragung wird dokumentiert mit einer Niederschrift oder einer Audio-Datei. Die Befragung erfolgt in der jeweiligen Landessprache und wird anschließend von den Frauen der Gruppe ins Englische übersetzt.

 

Wieviel Frauen sollen befragt werden?
Die Anzahl schwankt je nach Größe der jeweiligen Gruppe zwischen zehn und zwanzig Frauen. In der Ulmer Gruppe beteiligen sich zehn Frauen, von denen jede ungefähr drei Frauen befragt. Die Ergebnisse werden in der eigenen Gruppe diskutiert und für den Vergleich mit den übrigen Teilnehmerinnen ausgewählt. Neben den Interviews können auch Zusammenfassungen der Gespräche erstellt werden.

Was soll mit den Interviews erreicht werden?
Die Befragung wird ein nicht repräsentatives Länderprofil ermöglichen, das mit den Ergebnissen der anderen Teilnehmerinnen verglichen werden kann. Das geschieht sowohl im virtuellen Austausch als auch in der realen Begegnung. Das erste Treffen fand im Oktober 2010 in Sofia statt. Dort haben sich die Frauengruppen gegenseitig vorgestellt und sie haben sich über den weiteren Verlauf des Projekts abgestimmt. Das nächste reale Treffen wird in Budweis Tschechien im April 2011 sein. Hier können die Interviews gegenseitig vorgestellt und ausgewählt werden.

Wann sind die anderen Treffen geplant und wie sollen die Ergebnisse dokumentiert werden?
Im Herbst 2011 soll das reale Treffen in Ferrara stattfinden. Bis dahin könnten die meistern Interviews abgeschlossen sein und es könnten bereits erste Vergleiche erstellt werden. Das Abschlusstreffen ist für das Frühjahr 2012 in Ulmgeplant. Wie die Ergebnisse der einzelnen Länder dokumentiert werden sollen, ist noch nicht entschieden. Es wäre möglich, einen Kalender zu erstellen mit ausgewählten Profilen oder die Ergebnisse könnten in einem Buch festgehalten werden.

Fazit
Wie wir bisher feststellen konnten, sind alle Teilnehmerinnen eifrig bemüht, zu einem guten Ergebnis zu kommen und sie freuen sich, dass sie mit diesem Projekt mehr von einander erfahren und damit an einem geeinten Europa mitbauen können.

Frauengruppe Ulm, 19. März 2011

 

 

 

 

Das LernCafé ein Online

Das LernCafé – ein Online-Journal http://lerncafe.de/joomla/

Das Online-Journal LernCafé erscheint vier Mal im Jahr und ist – wie die Frauengeschichte – ein Arbeitskreis von ViLE. Vile heißt „Virtuelles und reales Lern-und Kompetenznetzwerk älterer Erwachsener“, und ist ein Verein, der in kooperativer Zusammenarbeit mit dem ZAWiW steht. Es gibt eine Reihe von Redakteurinnen und Redakteuren. Diese schicken ihre Artikel an die verantwortlichen technischen RedakteurInnen, die die Texte ins Netzt stellen.

Jede Ausgabe steht unter einem bestimmten Thema. Über das Thema wirdüber das im Vorlauf von den AutorInnen abgestimmt, nach Vorschlägen der verantwortlichen RedakteurInnen . Themen der vergangenen Ausgaben waren z. B. : Visionen – Utopien, Tugenden und Werte, Minderheiten in aller Welt. Die Ausgabe vom 1. März 2011 hatte die Überschrift Bürgerschaftliches Engagement. Die RedadakteurInnen bearbeiten unter der vorgegebenen Thematik ihre Texte mit ihren eigenen Schwerpunkten. Selbstverständlich dürfen keine Texte oder Bilder ohne Autorisation aus dem Internet verwendet werden.

Die Artikel des Journals müssen nach einer vorgegebenen Form verfasst werden. Die Vorgaben betreffen:

1. Den Inhalt

Wir möchten, dass unsere LeserInnen nach dem einleitenden Text und der Überschrift unbedingt weiterlesen wollen und sich außerdem mit Hilfe der angegeben Links im Internet zu dem jeweiligen Thema informieren.

Der Artikel soll mit einem interessanten Einstieg beginnen. Es folgen dann kurze Textabschnitte, die mit einer Überschrift beginnen und schrittweise das Thema entfalten. Den Abschluss sollte eine Zusammenfassung bilden.

2. Die Form

Die Abschnitte bzw. Textblöcke, dürfen jeweils 750-850 Zeichen, ohne Leerzeichen

umfassen. Der einleitende Text, Teaser genannt, darf maximal 220 Zeichen, o.L., die Überschrift soll 36 Zeichen, einschließlich Leerzeichen, haben. Der gesamte Artikel soll 8.500 Zeichen o.L. nicht überschreiten. Das entspricht etwa zwei DINA4-Seiten.

Mit illustrierenden Bildern sollen die Artikel aufgelockert und optisch unterteilt werden. Zeilenumbrüche sind mit enter und shift auszuführen.

3. Die Technik

Die Dateinamen beziehen sich auf die Bild- und Artikeldateien. Es sind nur Kleinbuchstaben von a – z und Ziffern von 0 – 9 zu verwenden. Außer dem Punkt am Ende mit den drei Buchstaben der Dateiendung und dem Unterstrich _ gibt es keine weiteren Zeichen.

Die Bilder haben die Formate JPG oder Gif und sind nicht größer als 20 KG. Die Bildunterschrift wird der Bildbreite angepasst.

Für die Word-Dateien gilt, dass die Überschriften nicht mit „fett“ hervorgehoben werden. Bilder sind entweder mitten in den Text oder direkt hinter die Kapitelüberschrift zu setzen.

Für mich als einer von bis zu zehn oder mehr AutorInnen ist es ein besonderes Erlebnis nach Erscheinen des Journals meine Leseneugier über die unterschiedlichen Artikel zu befriedigen und mich über das Layout der Ausgabe zu bewundern..

Erdmute Dietmann-Beckert 18. März 2011

Handwerk Imkerei, Text

28. Juli 2009

Zur Zeit wird eine neue Ausgabe des LC bearbeitet. Ich habe Schreiner und Imker. Als Schreiner habe ich die Bochs genommen. Sie sind Freunde von mir. 

Dann habe ich einen Imker besucht und seinen Bienstock besichtigt. Das sind die Bienenstöcke der Jung-Imker

 

Sum, sum, sum, Bienchen summ herum.
 
 

 

 

Die kleine Biene Maya wollte niemals mehr in „die dunkle Bienenstadt“ zurück. Wie es hier in einem Honigbienenstock aussieht, hat mir ein Hobbyimker berichtet.
Wo wohnen die Bienen?
Ich trete in einen Holzhütte, in der übereinander gestapelte Kästen stehen, die Magazine. Die Wabenrähmchen

hängen senkrecht darin. Sie lassen sich leicht herausnehmen, und ich sehe einige Bienen über die sechseckigen Waben kriechen. Weder der Imker noch ich haben Kopf und Hände bedeckt. Die Bienen sind friedlich. Über Dach und Wände der Hütte ist ein engen Maschendraht gespannt.
Bienenstock jpg Bienenstock mit Markierungen
Vor der Hütte sehe ich über den Einfluglöchern bunte Markierungen: rote Balken, gelbe Kreise, blaue Kreuze. Diese sollen es den Bienen erleichtern, wieder in ihren eigenen Stock zu finden, wenn sie mit der Beute von ihrem Flug zurück kommen.
Wie wohnen die Bienen?
Die Bienen leben in einem „geordneten Staat“. Ganz oben sitzt die Königin. Sie garantiert den Fortbestand ihres Volks. Sie ist größer als die Arbeitsbienen und für die Reproduktion zuständig. Die Brutwabe liegt im mittleren Teil. Um diesen herum füllen die kleineren Arbeitsbienen die Vorratszellen mit Honig. Damit werden die Maden gefüttert. Auch die Drohnen, die männlichen Bienen, werden von den Arbeitsbienen bedient. Als unnötige Esser aber im Herbst aus dem Stock geworfen. Damit die Herbstbienen überwintern können, rücken sie eng zusammen. Sie bilden auf den Waben eine Wintertraube, die in ständiger Bewegung ist. Die außen hängenden Bienen wechseln sich mit denen aus der Mitte ab. Die Königin verbringt den Winter in der Mitte der Traube, wo es am wärmsten ist.

Wie orientieren sich die Bienen?
Die Bienen orientieren sich an Farben, ultraviolettem Licht und Landmarken. Sie fliegen ein bis zwei Kilometer weit zu dem Futterplatz, einem blühenden Baum oder einer Hecke. Mit einem Tanz vor dem Bienenstock beschreibt die Kundschafterbiene, wo sich dieser befindet. Die Bienen prägen sich den Weg dorthin ein. Sie haben ein „Gedächtnis“ sagt der Imker. Die vielen Rapsfelder, die mit ihrem leuchtenden Gelb die Bienen anziehen, schätzt der Imker nicht. Für die Gesundheit der Bienen ist es besser, wenn sie den Nektar aus unterschiedlichen Blüten sammeln.
Landschaft jpg Landschaft vor dem Bienenstock

Der Imker ist kein Freund der Agrotechnik. In den Getreidefeldern ist das Rot des Mohn und das Blau der Kornblume nur noch selten zu sehen, leider. Denn das Saatgut muss von großen Firmen wie Monsanto bezogen werden. Der Bauer darf nicht sein eigenes benutzen. Die Artenvielfalt der Pflanzenwelt wird mit den künstlich entfernten Wildkräutern eingeschränkt.

Die Königin
Die Entwicklung vom Ei über die Made in eine junge Königin dauert sechzehn Tage. Die Made wird mit Gelee Royale gefüttert. Sie lebt in einer größeren Wabe. Nach fünft Tagen verpuppt sie sich. Die Puppe ragt senkrecht aus der Wabe in den Stock. Mit ihrer Größe würde sie diese sprengen. Nach weiteren acht Tagen schlüpft die Jung-Königin. Bei ihrem ersten Ausflug wird sie von Drohnen begleitet. Auf ihrem Hochzeitsflug, lässt sie sich von mehreren Drohnen, auch solchen, die nicht aus dem eigenen Stock stammen, begatten. „Diese Gen-Vielfalt ist erwünscht“, sagt der Imker, „sie dient der Gesundheit der Bienen“. Die Drohnen sterben nach dem Akt und „fallen dann vom Himmel“, wie mir der Imker erklärt. Die Königin kann zwei bis fünf Jahre alt werden. Der Imker wechselt sie im allgemeinen nach zwei Jahren aus. Im Sommer legt sie mehr als tausend Eier täglich. Wenn das Bienenvolk zu groß geworden ist, besteht die Gefahr, dass die Königin mit einem Teil der Bienen den Stock verlassen will. Das muss der Imker beobachten und frühzeitig für eine neue Unterkunft sorgen

Die Drohnen und die Arbeitsbienen
Aus Maden für Arbeitsbienen kann durch eine spezielle Fütterung eine Königin entstehen. Aus den unbefruchteten Eiern dieser Königin entstehen Drohnen, die männlichen Bienen. Sie sind größer und dicker als die Arbeitsbienen, aber kleiner als die Königin. Sie haben keinen Stachel und arbeiten nicht. Sie lassen sich von den Arbeitsbienen füttern. Nach der Begattung sterben sie, wie bereits erwähnt. Die Arbeitsbienen brauchen einundzwanzig Tage für die Entwicklung aus dem Ei. Sie pflegen den Stock, füttern die Brut, bewachen den Eingang und wehren Eindringlinge ab.
Das Pollen- und Nektarsammeln ist ihre Hauptaufgabe. Die Honigproduktion ist dabei vorrangig. Viel wichtiger noch ist die Bestäubungsleistung. Dass die Artenvielfalt erhalten bleibt, ist einen kulturelle Leistung der Honigbiene. „Im Sommer leben sie nur einen Monat lang“ erklärt mir der Imker. Nur die Bienen, die im Herbst schlüpfen, können überwintern.

Natürliche Feinde der Biene
Mit einem starken Feind der Bienen hatte die kleine Biene Maya zu tun: der Hornisse. Sie konnte mit einer List ihr Volk warnen und so größeren Schaden abwenden. Andere Feinde sind Vögel, Ameisen, Spinnen. Diese sind mit ihren klebrigen Netzen vor allem für allein fliegende Bienen gefährlich. Auch das hat die kleine Maya erfahren müssen. Der Hobbyimker fürchtet aber die Varroa-Milbe, die. aus Ostasien eingeschleppt wurde. Sie befällt die Larven, aus denen dann missgebildete Bienen wachsen. Im Imkerbetrieb wird die Milbe mit Ameisensäure bekämpft. Tote Milben und Kot werden auf einer sogenannten Windel gesammelt. Diese wird als Gesundheitskontrolle gewechselt.

Der Hobbyimker
Ich frage: „Was fasziniert sie an dieser Arbeit? Wie sind sie dazu gekommen? Haben sie sich schon als Jugendlicher mit Bienen befasst? “ Ich habe aus der Art und Weise, wie er mich durch seine Anlage geführt hat, gemerkt, dass er sie mit einer gewissen Begeisterung macht. Nein, als Jugendlicher war für ihn Biene gleich unangenehmer Bienenstich. Erst viel später hat er durch Freunde die Bienenzucht kennen gelernt und sie hat sein Interesse geweckt. Außerdem sind in seinem Bienenstock wie auch allgemein in Deutschland die Bienen Carnica, lateinisch: apis mellifera carnica. Das ist eine sanftmütige Rasse. Darum konnten wir uns ohne Handschuhe und Kopfbedeckung in dem Stock aufhalten.
Bienenstöcke der Jungimker jpg Bienenstöcke der Jungimker
Der Imker ist auch Mitglied im örtlichen Imkerverein, und er beteiligt sich an der Einführung und Ausbildung der Jungimker, sowie der allgemeinen Fortbildung. Die Hobbyimker erhalten ein Zertifikat Freizeit –Imker, wenn sie bestimmte Seminare besucht haben.

Fazit
Das Jugendbuch „Die Biene Maya und ihre Abenteuer“ ist vor knapp hundert Jahren erschienen. Dennoch ist es auch für Erwachsene heute noch interessant zu lesen. Die Gefahren, denen die kleine Biene begegnet ist, sind real.
Der Honig, den die „fleißigen“ Bienen sammeln, schmeckt mir ausgezeichnet zum Butterbrot. „Er ist nur echt in dem zertifizierten Glas der Imkerinnung“ gibt mir der Imker mit auf den Weg. „Aber so fleißig wie das Sprichwort sagt, sind die Bienen doch nicht“ meint er zum Schluss. Warum, wolle er einmal später erklären.

 


Bienenzucht
alle Fotos selbst aufgenommen
 

 

Die Arbeit ist nicht so einfach. Man muss tausend Sachen beachten. ´

In Ulm haben wir die alte Hompage „Frauengeschichte“  kritisch betrachtet und eine Überarbeitung beschlossen. Das bedeutet viel Arbeit. . Das nächste Treffen ist am 11. august. Ich muss mich dranhalten.

29. Juni 2010

Tanz mit ZigeunermusikTanz zu Zigeunermusik

Vom 13. bis 18. Juni war das Abschlusstreffen der „Danube Networkers“ in Bad Urach und im Haus der Donau in Ulm. Es gab viele interessante Begegnungen. Viele Teilnehmer kannten sich von früheren Treffen, da das Projekt seit zwei Jahren läuft.  Unter den Wienerinnen haben Barbara und ich mögliche Teilnehmerinnen für unser neues Frauenprojekt interessieren können. Demnächst muss sich entscheiden, ob wir von Grundvig gefördert werden.

Romeo und Julia mit Priester und Freundin„Romeo und Julia“ mit Priester und Trauzeugin

3. Mai in Ulm

Ich bin wieder im PC-Pool der Uni. Wir bearbeiten immer noch die Blogs. Heute haben wir einen Neuzugang. Bisher steht noch immer die Technik im Vordergrund. Wir sollten aber ein Thema finden, das wir dann über den blog bearbeiten.

Der 1. Mai war total verregnet. Auf dem Münsterplatz gab es trotzdem viele Buden mit Ess-Angeboten. Ich habe für den zweiten verregneten Mai mit Proviant versorgt.

Kulturangebote gab es auch genug. Am Sonntag war ich im Kantatengottesdienst: Musik von Felix Mendelsson-Bartholdy. Akteure waren der Motettenchor Ulm. Am Abend war Chopin mit einem brillianten Pianisten auf dem Programm. der junge Mann hat sicher noch eine glänzende Zukunft vor sich.

28. April in Bad Urach

Seit Montag bin ich wieder in Bad Urach. Diesmal heißt das Seminar: „Die Zukunft unserer Gesellschaft.“  Bis jetztz haben wir ganz unterschiedliche Vorträge gehört. Der Montag war uninteressant.  dienstag gabe eine steigerung mit dem freien Vortrag des Referenten, der uns anschaulich und spielerische die Hintrergründe und Verfahrensweisen der Geldwirtschaft vermitteltete. Heute Nachmittag gab es ein Highlight. Der Kabarett-Chef der  Gruppe „Die Anstifter“ ließ ein Feuerwerk an Esprit und Hintergründigkeit steigen.

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