EWA – das Frauen Projekt
EWA heißt: European Women in Older Age, ältere europäische Frauen.
Es ist ein europäisches Projekt, das von der EU mit dem Grundtvig Programm für zwei Jahre gefördert wird. Neben dem Arbeitskreis Frauengeschichte des Zawiw aus Ulm nehmen Frauengruppen aus Litauen, Tschechien, Bulgarien, Österreich, Italien mit Ferrara und Makomer, Sardinien teil.
Die Aufgabenstellung
Jede Frauengruppe wählt eine Anzahl Frauen ab 70 Jahre und befragt sie in einem Interview, womit sie sich nach Familie und Beruf beschäftigen. Die Befragung wird dokumentiert mit einer Niederschrift oder einer Audio-Datei. Die Befragung erfolgt in der jeweiligen Landessprache und wird anschließend von den Frauen der Gruppe ins Englische übersetzt.
Wieviel Frauen sollen befragt werden?
Die Anzahl schwankt je nach Größe der jeweiligen Gruppe zwischen zehn und zwanzig Frauen. In der Ulmer Gruppe beteiligen sich zehn Frauen, von denen jede ungefähr drei Frauen befragt. Die Ergebnisse werden in der eigenen Gruppe diskutiert und für den Vergleich mit den übrigen Teilnehmerinnen ausgewählt. Neben den Interviews können auch Zusammenfassungen der Gespräche erstellt werden.
Was soll mit den Interviews erreicht werden?
Die Befragung wird ein nicht repräsentatives Länderprofil ermöglichen, das mit den Ergebnissen der anderen Teilnehmerinnen verglichen werden kann. Das geschieht sowohl im virtuellen Austausch als auch in der realen Begegnung. Das erste Treffen fand im Oktober 2010 in Sofia statt. Dort haben sich die Frauengruppen gegenseitig vorgestellt und sie haben sich über den weiteren Verlauf des Projekts abgestimmt. Das nächste reale Treffen wird in Budweis Tschechien im April 2011 sein. Hier können die Interviews gegenseitig vorgestellt und ausgewählt werden.
Wann sind die anderen Treffen geplant und wie sollen die Ergebnisse dokumentiert werden?
Im Herbst 2011 soll das dritte reale Treffen in Ferrara stattfinden. Bis dahin könnten die meistern Interviews abgeschlossen sein und es könnten bereits erste Vergleiche erstellt werden. Das Abschlusstreffen ist für das Frühjahr 2012 in Ulm
geplant. Wie die Ergebnisse der einzelnen Länder dokumentiert werden sollen, ist noch nicht entschieden. Es wäre möglich, einen Kalender zu erstellen mit ausgewählten Profilen oder die Ergebnisse könnten in einem Buch festgehalten werden. Die laufenden Arbeitsschritte werden auf der bereits bestehenden Homepage des Projekts
Fazit
Wie wir bisher feststellen konnten, sind alle Teilnehmerinnen eifrig bemüht, zu einem guten Ergebnis zu kommen und sie freuen sich, dass sie mit diesem Projekt mehr von einander erfahren und damit an einem geeinten Europa mitbauen können.
Frauengruppe Ulm, 19. März 2011
